Felix Philipp Ingold hat sich ja schon zur aktuellen Lage der Literaturkritik geäußert, hier auf Buchbestattung vorgestellt,  nun lese ich in der NZZ einen deftigen Kommentar zu den auf den Buchdeckeln geronnenen Teasern:

Moser fehlen die Lobesworte  

Hier nur ein kleiner Auszug:

Was Moser über Jenny Erpenbecks Erzählungen an lobend Gemeintem las, kam ihm schon fast wie ein Verriss vor: «Von diesen Storys würde man die dünnste nicht gegen einen dickleibigen Gegenwartsroman von gewöhnlicher Qualität eintauschen» – er hätte auch sonst nichts gegen einen dickleibigen Gegenwartsroman von gewöhnlicher Qualität eintauschen wollen. Und er mochte beim Lesen weder Achterbahn fahren noch – wie langweilig – an einer Tombola teilnehmen, bei der jedes Los einen wunderbaren Preis gewinnt.

Und richtig schreiben können diese Rezensions-Zerstückler auch nicht, Stories sind nun mal Stories und nicht Storys.
Aber das gehört in die Rubrik "simplengisch.

Ich habe Lobesworte. Für den Kolumnisten.

wenn ein Verlag selbst dafür sorgt, daß seine Titel nicht gekauft werden (können)…
zum Beispiel durch Informationsverhinderung oder so schlechte Präsentation, dass der willigste Leser nicht zur gewünschten Information kommt..

wen ich meine, worauf ich hinaus will?

Schauen Sie sich die Webseite des erata-Verlags an, (vielleicht ist das auch ein Fehler, sollte errata heißen?)

Ich finde diese Seite sehr sehr schlecht, diese unglückseligen Iframes, die den gewünschten Inhalt in kleinste Felder zwängen und keinen vollständigen Satz ohne Scrollen anzeigen können… warum?

Schade, da es ein Verlag ist, der einen von mir sehr geschätzten Autor verlegt: Wjatscheslaw Kuprianov ….
aber suchen Sie mal Informationen über ihn auf dieser Seite ;=(

ich konnte es mir nicht verkneifen und habe dem Verlag eine Mail gesandt, mal sehen… Weiterlesen »

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