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	<title>Buchbestattung &#187; Schlechtes Handwerk</title>
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	<description>Kritiken, Philippika ...</description>
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		<item>
		<title>Typographische Dummheit</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 16:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlechtes Handwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wenn schlechtgebildete Designer einen russischen Titel gestalten müssen, in dem ein &#8220;R&#8221; vorkommt, meinen sie ein russisches &#8220;Ja&#8221; einsetzen zu müssen. Bei dem Buch Das Hemd von Jewgenij Grischkowez setzte der Titelgestalter aber noch eins (zwei) drauf: aus dem Word Roman wurde Jaomai&#8230; und im Namen Jewgenij  wird gerademal eben aus dem N ein <a href='http://buchbestattung.de/2008/12/31/typographische-dummheit/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://buchbestattung.de/wp-content/hochlad/2008/12/jacke.jpg" alt="Jewgenij Grischkowez: Das Hemd" align="left" width="259" height="420" hspace="5" /> Immer wenn schlechtgebildete Designer einen russischen Titel gestalten müssen, in dem ein &#8220;<strong><em>R</em></strong>&#8221; vorkommt, meinen sie ein russisches <strong><em>&#8220;Ja&#8221; </em></strong>einsetzen zu müssen.<img src="http://buchbestattung.de/wp-content/hochlad/2008/12/cyrillic_letter_ya.png" alt="JA" align="right" width="100" height="49" hspace="5" /></p>
<p>Bei dem Buch <em>Das Hemd</em> von <em>Jewgenij Grischkowez</em> setzte der Titelgestalter aber noch eins (zwei) drauf: aus dem Word <em>Roman </em>wurde <em>Jaomai</em>&#8230; und im Namen <em>Jewgenij  </em>wird gerademal eben aus dem <em><strong>N </strong></em>ein russisches <em><strong>I <img src="http://buchbestattung.de/wp-content/hochlad/2008/12/roman.jpg" alt="Roman" hsapce="5" align="right" /></strong></em></p>
<p>Dieser Designer glaubte also 3 kyrillische Buchstaben zu kennen, so wie er auch mehrere Kleidungsstücke kennt: Das Buch heißt &#8220;<em>Das Hemd</em>&#8220;, den Umschlag ziert eine <em>Jacke</em>.  Auf der Verlagsseite ebenso wie  bei namhaften Buchvertrieben ziert den Umschlag wiederum ein Hemd, <img src="http://buchbestattung.de/wp-content/hochlad/2008/12/hemd.jpg" alt="Das Hemd" align="right" width="158" height="233" hspace="5" />   eine <a href="http://cm1.abcatalog.net/center/cm/cm_cm.php?djMxNTY9MzEwOTU4MjkxNyZ2NzM3Nj05NzgzMjUwNjAxMjI3JnY5MDEzPSVieCV0YiV2cnQlYXU=">Detailansicht</a> allerdings blendet wieder die Jacke ein&#8230;.</p>
<p>Fragen über Fragen&#8230;</p>
<p>Jewgenij Grischkowez, Das Hemd<br />
Roman, Aus dem Russischen von Beate Rausch<br />
Amman Verlag &#8211; MERIDIANE 122<br />
272 Seiten</p>
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		<title>Klassiker : Richard Konfuzius u. Wilhelm : Gespräche</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 12:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlechtes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[marix konfuzius busch]]></category>

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		<description><![CDATA[eigentlich wollte ich nur über eine editorische Großtat des Marixverlages berichten, und dann kam es noch dicker ;=( Aber der Reihe nach: Als bekennende Schopenhauerin war ich auf der Suche nach Wilhelm Buschs Bildergeschichten &#8220;Die fromme Helene&#8221; und die &#8220;Jobsiade&#8221; sowie &#8220;Hans Huckebein&#8221;. Da kam mir Wilhelm Busch Es ist mal so, daß ich so <a href='http://buchbestattung.de/2008/08/17/klassiker-richard-konfuzius-u-wilhelm-gesprache/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>eigentlich wollte ich nur über eine editorische Großtat des Marixverlages berichten, und dann kam  es noch dicker ;=(</p>
<p>Aber der Reihe nach:<br />
Als bekennende <em>Schopenhauerin</em>  war ich auf der Suche nach Wilhelm Buschs Bildergeschichten &#8220;Die fromme Helene&#8221; und die &#8220;Jobsiade&#8221; sowie &#8220;Hans Huckebein&#8221;. Da kam mir <strong>Wilhelm Busch Es ist mal so, daß ich so bin <em>Gedichte und Bildergeschichten</em></strong> aus dem <a href="http://www.marixverlag.de" title="Verlag???">Marixverlag </a>gerade recht.<br />
Und dann war der Ärger groß: Das Buch besitzt kein Inhaltsverzeichnis und keine Zeittafel. Das ist ja schon mal arg.<br />
Dann aber muß ich feststellen, daß etliche Bildergeschichten ohne Bilder wiedergegeben werden. Das ist noch ärger.<br />
Ein editorische Schandtat, die  eigentlich nicht zu toppen ist. Dachte ich jedenfalls.</p>
<p>Dann aber: Auf der Webseite dieses unrühmlichen Verlages (noch dazu aus meiner Heimatstadt Wiesbaden!!!) werden <strong>Klassiker</strong> angepriesen, auch aus der asiatischen Geisteswelt. Und dabei kommt es hier zu solchen Verirrungen:</p>
<p><img src="http://www.buchbestattung.de/wp-content/hochlad/2008/08/konfu.jpg" alt="Klassiker : Richard Konfuzius u. Wilhelm : Gespräche - Lunyü, auf marixverlag" /></p>
<p>Da wird aus dem hier als <em>Konfuzius</em> bekannten Philosophen ein &#8220;<em>Kungfutse</em>&#8221; und der Autor des Buches mutiert zu <em>Richard Konfuzius u. Wilhelm</em></p>
<p>Gehts noch ärger? Wer jetzt aber wissen möchte, wie der Philosoph wirklich hieß, heißt oder geschrieben wird, kann schon mal bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konfuzius#Namensgeschichte" title="Konfuzius Namensgeschichte" target="_blank">wikipedia </a>nachschauen,  die Reihe <em>marixwissen</em> aus dem <em>marixverlag</em> möchte ich erstmal nicht empfehlen.</p>
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		<title>Mißhandeltes Buch</title>
		<link>http://buchbestattung.de/2008/08/03/mishandeltes-buch/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 22:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlechtes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[vernachlässigt]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal kam wirklich Alles zusammen: ich finde in der Mittagspause, die ich in einem Einkaufszentrum im Südosten Heidelbergs verbringe, einen Buchladen und darin in einem Regal am Eingang eine Reihe Taschenbücher. Alle nicht mehr so ganz neu. Alle mit einem Strich auf der unteren Seite. Also reduziert, modernes antiquariat oder so Unter diesen Taschenbüchern finde <a href='http://buchbestattung.de/2008/08/03/mishandeltes-buch/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal kam wirklich Alles zusammen:</p>
<p>ich finde in der Mittagspause, die ich in einem Einkaufszentrum im Südosten Heidelbergs verbringe, einen Buchladen und darin in einem Regal am Eingang eine Reihe Taschenbücher.<br />
Alle nicht mehr so ganz neu.<br />
Alle mit einem Strich auf der unteren Seite. Also reduziert, modernes antiquariat oder so<br />
Unter diesen Taschenbüchern finde ich ein Buch aus dem diogenes-verlag, das ich schon lange suche: <a href="http://www.amazon.de/Secondelieutenant-Sjedoch-Erzählung-Juri-Tynjanow/dp/3257214456/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1217716716&amp;sr=8-3" target="_blank"><em>Seconde-Lieutenant Sjedoch </em>von<em> Juri Tynjanow</em></a><em> </em>(diente dieses doch auch Prokofjew als Vorlage für eine Film-Suite)<br />
Auf diesem Taschenbuch, erschienen 1987, prangte auf der Vorderseite ein billiger Aufkleber &#8220;€ 4,00&#8243;<br />
Hab ich mich erstmal gefreut daß ich dieses Buch endlich gefunden habe und hab ich es dann gekauft.</p>
<p>Dann im Hotel abends das Buch wieder herausgeholt und genauer betrachtet.</p>
<p>Also: ursprünglich kostete das Buch 6,80 <strong>DM</strong>; € 4,00 ist also ein unverschämter Preis.<br />
Das Etikett lässt sich nicht ablösen ohne den Umschlag zu zerreissen.</p>
<p>Was tun? Ich habe ja wieder Mittagspause und gehe wieder in den Buchladen.<br />
Die Buchhändlerin ist hilflos.<br />
Auf meine Beschwerde, ein angestaubtes, mit Strich markiertes Buch für 6,80 DM sei ja wohl mit € 4,00 reichlich überbezahlt, schaut sie nur hilflos. Sie hätten auch Bücher die mal 16,00 DM gekostet hätten. (Diese sind allerdings relativ realistisch mit € 7,95 gebrandmarkt&#8230;) Auf diese Richtigstellung hin bietet sie mir € 1,00 Rückzahlung an<br />
Als ich ihr das Etikett vorführe und frage, wie sich dieses ablösen ließe ohne das Buch zu beschädigen, bietet sie mir an, ein kreisrundes goldenes Geschenk-Etikett darüberzukleben. Als ich dagegen dann auch protestiere, das mache ja Alles nur noch schlimmer,  fragt sie mich, was ich eigentlich wolle..</p>
<p>Tja, was wollte ich eigentlich?<br />
Nun, erstmal wollte ich einen ordentlichen Preis für ein unbeschädigtes Buch.<br />
Das ist aber nicht Alles. Und nicht das Wichtigste.<br />
<strong>Ich will, daß Bücher ordentlich behandelt werden.<br />
Und zwar auch von Buchhändlern!!!!</strong></p>
<p>PS: im ZVAB oder bei amazon / gebrauchte Bücher gibts das Werk ab € 0,01&#8230;</p>
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		<title>polyglott &#8211; aber sprachlos</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 10:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlechtes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[vernachlässigt]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Busch]]></category>

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		<description><![CDATA[Je älter ich werde, desto mehr schätze ich Herrn Schopenhauer und damit auch zwangsläufig einen der größten Schopenhauerianer, Herrn Wilhelm Busch. Nun wissen wir alle, daß er außer Max &#38; Moritz auch noch weitere, vergnügliche aber bissige Werke, eher erwachsenen-geeignete, wie Die fromme Helene oder die Jobsiade geschaffen hat. Für mich ist eine Ausgabe wie <a href='http://buchbestattung.de/2008/07/26/polyglott-aber-sprachlos/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je älter ich werde, desto mehr schätze ich Herrn Schopenhauer und damit auch <a href="http://www.buchbestattung.de/wp-content/hochlad/2008/07/wb2.jpg" title="Wilhelm Busch"><img src="http://www.buchbestattung.de/wp-content/hochlad/2008/07/wb2.thumbnail.jpg" alt="Wilhelm Busch" title="Wilhelm Busch" align="left" height="131" hspace="5" width="135" /></a>zwangsläufig einen der größten Schopenhauerianer, Herrn Wilhelm Busch.</p>
<p>Nun wissen wir alle, daß er außer Max &amp; Moritz auch noch weitere, vergnügliche aber bissige Werke, eher erwachsenen-geeignete,  wie <em>Die fromme Helen</em>e oder die <em>Jobsiade </em>geschaffen hat. Für mich ist eine Ausgabe wie die bei dtv erschienen Anthologie <em>Max und Moritz polyglott </em>trotz meines fortgeschrittenen Alters (56) reizvoll.  Und natürlich bin ich neugierig, welche 6 Sprachen das wohl sind. Aber <a href="http://www.dtv.de/titel/busch_wilhelm_-_max_und_moritz_polyglott_10026.html" title="DTV" target="_blank">dtv</a> lässt mich im Stich.<a href="http://www.buchbestattung.de/wp-content/hochlad/2008/07/wb.jpg" title="wilhelm busch bei dtv"><img src="http://www.buchbestattung.de/wp-content/hochlad/2008/07/wb.jpg" alt="wilhelm busch bei dtv" /></a><br />
Und da beginnt das Dilemma.<br />
Die 6 Sprachen werden nicht genannt. Es gibt keine Chance, diese Sprachen zu erfahren. Platz genug wäre dagewesen.</p>
<p>Aber wenn schon der Verlag selbst diese Informationen nicht veröffentlicht, dann gibt er sie auch nicht an die Grossisten weiter und so erscheint diese Information auch nicht bei Amazon oder wem auch immer.</p>
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		<title>Verdrängungskampf im Buchhandel (hanseatisch)</title>
		<link>http://buchbestattung.de/2008/05/31/verdrangungskampf-im-buchhandel-hanseatisch/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 07:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Schlechtes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buchbestattung.de/2008/05/31/verdrangungskampf-im-buchhandel-hanseatisch/</guid>
		<description><![CDATA[Ich denke, diese Information gehört auch zu unserem Thema, denn die Verdrängung des traditionellen Buchhandels durch die großen Ketten wie Thalia und Konsorten bedeutet Orientierung am Massenprodukt und Verlust der Qualität. Interessante Informationen (die man leider schon kennt) finden sich im heutigen Artikel des heutigen  Hamburger Abendblatts: Überlebenskampf im Hamburger Buchhandel Aber leider werden in <a href='http://buchbestattung.de/2008/05/31/verdrangungskampf-im-buchhandel-hanseatisch/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, diese Information gehört auch zu unserem Thema, denn die Verdrängung des traditionellen Buchhandels durch die großen Ketten wie Thalia und Konsorten bedeutet Orientierung am Massenprodukt und Verlust der Qualität.</p>
<p>Interessante Informationen (die man leider schon kennt) finden sich im heutigen Artikel des heutigen  <a TARGET="_new" TITLE="Überlebenskampf im Hamburger Buchhandel" HREF="http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/31/887993.html?prx=1">Hamburger Abendblatts: Überlebenskampf im Hamburger Buchhandel</a></p>
<p>Aber leider werden in diesem Artikel Allgemeinplätze mit allgemeinen Infos, die den gesamten bundesdeutschen Buchhandel betreffen vermengt. Der <em>Hamburgische Aspekt</em> , den der Titel erwarten läßt, wird nur durch ein Interview mit dem verdienten Buchhändler Samtleben beigesteuert.</p>
<p>So kriegt man schnell einen Artikel auf die Pfanne und mit minimalstem Aufwand Lokalkolorit.</p>
<p>Warum aber reicht ein Interview mit Herrn Samtleben nicht für einen Artikel, warum liefern seine Aussagen nur Lokalkulör?</p>
<p>Auch ein Artikel, der sich explizit mit einem Hamburger Buchhändler oder mit einigen Hamburger Buchhändlern (meine Stamm-<a HREF="http://www.buecher-christiansen.de/" TARGET="_blank" TITLE="Buchhandlung Christiansen">Buchhandlung Christiansen</a> z.B.) beschäftigt, hätte mehr gebracht. Und auch die Aufmerksamkeit stärker auf die stattfindende Verdrängung  gelenkt&#8230;</p>
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