eigentlich wollte ich nur über eine editorische Großtat des Marixverlages berichten, und dann kam es noch dicker ;=(
Aber der Reihe nach:
Als bekennende Schopenhauerin war ich auf der Suche nach Wilhelm Buschs Bildergeschichten “Die fromme Helene” und die “Jobsiade” sowie “Hans Huckebein”. Da kam mir Wilhelm Busch Es ist mal so, daß ich so bin Gedichte und Bildergeschichten aus dem Marixverlag gerade recht.
Und dann war der Ärger groß: Das Buch besitzt kein Inhaltsverzeichnis und keine Zeittafel. Das ist ja schon mal arg.
Dann aber muß ich feststellen, daß etliche Bildergeschichten ohne Bilder wiedergegeben werden. Das ist noch ärger.
Ein editorische Schandtat, die eigentlich nicht zu toppen ist. Dachte ich jedenfalls.
Dann aber: Auf der Webseite dieses unrühmlichen Verlages (noch dazu aus meiner Heimatstadt Wiesbaden!!!) werden Klassiker angepriesen, auch aus der asiatischen Geisteswelt. Und dabei kommt es hier zu solchen Verirrungen:

Da wird aus dem hier als Konfuzius bekannten Philosophen ein “Kungfutse” und der Autor des Buches mutiert zu Richard Konfuzius u. Wilhelm
Gehts noch ärger? Wer jetzt aber wissen möchte, wie der Philosoph wirklich hieß, heißt oder geschrieben wird, kann schon mal bei wikipedia nachschauen, die Reihe marixwissen aus dem marixverlag möchte ich erstmal nicht empfehlen.