Ich denke, diese Information gehört auch zu unserem Thema, denn die Verdrängung des traditionellen Buchhandels durch die großen Ketten wie Thalia und Konsorten bedeutet Orientierung am Massenprodukt und Verlust der Qualität.

Interessante Informationen (die man leider schon kennt) finden sich im heutigen Artikel des heutigen  Hamburger Abendblatts: Überlebenskampf im Hamburger Buchhandel

Aber leider werden in diesem Artikel Allgemeinplätze mit allgemeinen Infos, die den gesamten bundesdeutschen Buchhandel betreffen vermengt. Der Hamburgische Aspekt , den der Titel erwarten läßt, wird nur durch ein Interview mit dem verdienten Buchhändler Samtleben beigesteuert.

So kriegt man schnell einen Artikel auf die Pfanne und mit minimalstem Aufwand Lokalkolorit.

Warum aber reicht ein Interview mit Herrn Samtleben nicht für einen Artikel, warum liefern seine Aussagen nur Lokalkulör?

Auch ein Artikel, der sich explizit mit einem Hamburger Buchhändler oder mit einigen Hamburger Buchhändlern (meine Stamm-Buchhandlung Christiansen z.B.) beschäftigt, hätte mehr gebracht. Und auch die Aufmerksamkeit stärker auf die stattfindende Verdrängung  gelenkt…