<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Buchbestattung &#187; Kulturtechniken</title>
	<atom:link href="http://buchbestattung.de/category/kulturtechniken/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://buchbestattung.de</link>
	<description>Kritiken, Philippika ...</description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Apr 2010 06:46:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>Querlesen &#8211; oder ist Lesen Sport?</title>
		<link>http://buchbestattung.de/2009/12/20/213/</link>
		<comments>http://buchbestattung.de/2009/12/20/213/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 05:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturtechniken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchbestattung.de/2009/12/20/213/</guid>
		<description><![CDATA[Die Vorstellung, den Literaturkanon querzulesen, hat f&#252;r mich etwas g&#228;nzlich Unerh&#246;rtes. In gewisser umgekehrter und abstrakter Weise erinnert es mich ans Fettabsaugen: Man setzt intellektuelles Fett an, ohne dabei in den Genuss der gesundheitlichen Vorteile zu kommen und die Abk&#252;rzung der Lekt&#252;re bringt stets kaum aufzuwiegende Nachteile mit sich. Haben die gro&#223;en Romanciers dieser Welt <a href='http://buchbestattung.de/2009/12/20/213/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>Die Vorstellung, den Literaturkanon querzulesen, hat f&uuml;r mich etwas g&auml;nzlich Unerh&ouml;rtes. In gewisser umgekehrter und abstrakter Weise erinnert es mich ans Fettabsaugen: Man setzt intellektuelles Fett an, ohne dabei in den Genuss der gesundheitlichen Vorteile zu kommen und die Abk&uuml;rzung der Lekt&uuml;re bringt stets kaum aufzuwiegende Nachteile mit sich. Haben die gro&szlig;en Romanciers dieser Welt wirklich jahrelang verzweifelt an Klang und Rhythmus ihrer S&auml;tze gefeilt, damit ein paar auf Zeitersparnis versessene postmoderne Leser den Text dann querlesen k&ouml;nnen wie ein politischer Spindoctor dies mit der Rede eines Ministers macht, wenn er nach einem pr&auml;gnanten Zitat sucht?</p>
</blockquote>
<p>Ein lesenswerter Beitrag zum Thema &quot;Querlesen &lt;=&gt; Literatur&quot; von <strong>Evan Malony,</strong> wiedergegeben im<a href="http://www.freitag.de/kultur/0951-lesen-beschleunigung-charles-dickens-querlesen-harold-bloom" target="_blank"> FREITAG</a> in der &Uuml;bersetzung von Holger Hutt. Malony kommt zu diesem Schluss: </p>
<blockquote>
<p>Ich wei&szlig;, wir leben in einem Zeitalter, in dem wir die Geschwindigkeit unseres Internetanschlusses in Sekundenbruchteilen messen und unsere Gef&uuml;hle mit dem SMS-Daumen in der Form gr8 2 c u zum Ausdruck bringen. Ich wei&szlig;, dies ist das Zeitalter der Schnelllebigkeit und des Twenty20-Cricket, aber ich glaube nicht, dass wir auch noch unsere Lesegewohnheiten an die Geschwindigkeit des modernen Lebens anpassen sollten. Es sollte vielmehr als ein Vergn&uuml;gen betrachtet werden, bei dem man, wenn auch nur f&uuml;r einen Augenblick, die Zeit vergisst.</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://buchbestattung.de/2009/12/20/213/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In die Pfanni gehauen&#8230;</title>
		<link>http://buchbestattung.de/2009/11/01/in-die-pfanni-gehauen/</link>
		<comments>http://buchbestattung.de/2009/11/01/in-die-pfanni-gehauen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 08:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtechniken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchbestattung.de/?p=192</guid>
		<description><![CDATA[Auf der Startseite,&#160; aber sonst unter &#34;Fun&#160; &#38; Gewinne&#34; versteckt, die Sensation des Kartoffel-Jahres 2009: Pfanni bietet H&#246;rb&#252;cher zum Download an. Wer da aber glaubt, nun endlich die Kulturgeschichte der Convenience-Kartoffel vorgelesen zu bekommen, oder Ratgeber wie etwa &#34;Alles was man mit der gesparten Zeit anfangen kann, wenn man keine Kartoffeln mehr sch&#228;lt&#34; , der <a href='http://buchbestattung.de/2009/11/01/in-die-pfanni-gehauen/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="left" alt="Kartoffelschälerin" border="1" height="412" hspace="2" src="http://buchbestattung.de/wp-content/uploads/image/Baeuerin-Kartoffel-schaelend-kl-hell.jpg" title="Kartoffelschälerin" vspace="2" width="302" />Auf der <a href="http://www.pfanni.de" target="_blank">Startseite</a>,&nbsp; aber sonst unter &quot;Fun&nbsp; &amp; Gewinne&quot; versteckt, die Sensation des Kartoffel-Jahres 2009:</p>
<p>Pfanni bietet <a href="http://www.pfanni.de/de/hoerbuecher.asp" target="_blank">H&ouml;rb&uuml;cher zum Download</a> an.</p>
<p>Wer da aber glaubt, nun endlich die <em>Kulturgeschichte der Convenience-Kartoffel</em> vorgelesen zu bekommen, oder Ratgeber wie etwa &quot;<em>Alles was man mit der gesparten Zeit anfangen kann, wenn man keine Kartoffeln mehr sch&auml;lt&quot; </em>, der irrt sich.</p>
<p>Es wird SIr Arthur Conan Doyle, Edgar Allan Poe oder Robert Louis Stevenson im Angebot geben. Und bevor man zum Download geleitet wird, muss man noch sein Pfanni-Wissen unter Beweis stellen:</p>
<p>Kennen Sie die Pfanni Minikn&ouml;del?</p>
<p>Ich finde das alles sehr mysteri&ouml;s. Sowohl die Ver&ouml;ffentlichungstermine der angek&uuml;ndigten Downloads als auch die Gr&uuml;nde f&uuml;r dieses Angebot.</p>
<p>Aber es muss ja nicht immer einen logischen Grund geben. Vielleicht reicht auch ein Sonderangebot eines H&ouml;rbuch-Studios und der Ablauf der Autoren-Rechte aus.</p>
<p>So kommen die klassischen Abenteuer-Romane in die Pfanne. Keine schlechte Idee.</p>
<p><span style="font-size: 9px;">PS: Das Bild stammt von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baeuerin-Kartoffel-schaelend-kl-hell.jpg" target="_blank">Wikimedia</a> und ist in der PublicDomain. Auch wenns ein Van Gogh war.<br />
	</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://buchbestattung.de/2009/11/01/in-die-pfanni-gehauen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fürchterlichstes Mittelalter als Bollwerk der Demokratie?</title>
		<link>http://buchbestattung.de/2009/06/10/furchterlichstes-mittelalter-als-bollwerk-der-demokratie/</link>
		<comments>http://buchbestattung.de/2009/06/10/furchterlichstes-mittelalter-als-bollwerk-der-demokratie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 05:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturtechniken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchbestattung.de/?p=169</guid>
		<description><![CDATA[In Afghanistan besinnt man sich wieder auf Traditionen. Gibt es hier im Westen die Tradition der B&#252;cherverbrennung, so gibt es dort die Tradition, B&#252;cher in den Flu&#223; zu werfen. Zeitgem&#228;&#223;e Ma&#223;nahmen kommen hinzu:&#160;man verurteilt Menschen, welche B&#252;cher aus dem Internet laden und nachdrucken, zum Tode. Und das geschieht zur Zeit wieder. Der Freitag berichtet dar&#252;ber <a href='http://buchbestattung.de/2009/06/10/furchterlichstes-mittelalter-als-bollwerk-der-demokratie/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Afghanistan besinnt man sich wieder auf Traditionen. Gibt es hier im Westen die Tradition der B&uuml;cherverbrennung, so gibt es dort die Tradition, B&uuml;cher in den Flu&szlig; zu werfen. Zeitgem&auml;&szlig;e Ma&szlig;nahmen kommen hinzu:&nbsp;man verurteilt Menschen, welche B&uuml;cher aus dem Internet laden und nachdrucken, zum Tode.</p>
<p>Und das geschieht zur Zeit wieder. Der <a href="http://www.freitag.de/kultur/0924-afghanistan-buechervernichtung" target="_blank">Freitag </a>berichtet dar&uuml;ber und schlie&szlig;t mit der Frage:</p>
<blockquote>
<p>Die Menschen in Afghanistan fragen sich heute, wozu sie denn ausl&auml;ndische Truppen und tausende Nichtregierungsorganisationen im Land haben, wenn die geistige Freiheit eingeschr&auml;nkt wird, w&auml;hrend das Verbrechen gleichzeitig floriert. Die Menschen im Westen fragen sich dasselbe. Es ist nicht leicht, darauf eine Antwort zu finden.</p>
</blockquote>
<p>Man findet keine Antwort. Sondern verliert die Worte dar&uuml;ber&#8230; </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://buchbestattung.de/2009/06/10/furchterlichstes-mittelalter-als-bollwerk-der-demokratie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Laien und Literaturbesprechung im Web</title>
		<link>http://buchbestattung.de/2009/05/10/laien-und-literaturbesprechung-im-web/</link>
		<comments>http://buchbestattung.de/2009/05/10/laien-und-literaturbesprechung-im-web/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 May 2009 11:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstinszenierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchbestattung.de/?p=166</guid>
		<description><![CDATA[Ein Germanist hat einen fundierten Artikel &#252;ber die Qualit&#228;t der Literaturbesprechungen und die literarische Schwarmintelligenz im Web 2.0 auf Telepolis geschrieben: Oliver Bendel:&#160;User Generated Nonsense,&#160; Literaturbesprechungen von Laien im Web 2.0 Da gibt es manches Bedenkenswerte zu lesen und man kann seine Ansicht durchaus diskutieren. Ih stimme ihm zu, da&#223; die Ver&#246;ffentlichungsm&#246;glichkeiten und die Referenz-Strukturen <a href='http://buchbestattung.de/2009/05/10/laien-und-literaturbesprechung-im-web/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Germanist hat einen fundierten Artikel &uuml;ber die Qualit&auml;t der Literaturbesprechungen und die literarische Schwarmintelligenz im Web 2.0 auf <strong>Telepolis </strong>geschrieben:</p>
<p><strong>Oliver Bendel:&nbsp;</strong><a target="_blank" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30206/1.html"><strong>User Generated Nonsense,&nbsp;</strong></a> Literaturbesprechungen von Laien im Web 2.0</p>
<p>Da gibt es manches Bedenkenswerte zu lesen und man kann seine Ansicht durchaus diskutieren. <br />
Ih stimme ihm zu, da&szlig; die Ver&ouml;ffentlichungsm&ouml;glichkeiten und die Referenz-Strukturen im Netz wenig qualitative Gewichtung erm&ouml;glichen und ein vielzitierter und geblogrollter Blog-Beitrag eventuell mehr Relevanz gewinnt als ein literaturwissenschaftlicher Beitrag und ich stimme ihm auch zu, <em>da&szlig; durch die Ver&ouml;ffentlichungsm&ouml;glichkeiten ohne Qualit&auml;tskontrolle nicht unbedingt das Niveau steigt, sondern leidet.</em></p>
<p>Es ist bei der Literaturkritik die gleiche Konfrontation zu erkennen wie bei dem von den Wichtigtuer-Bloggern selbstkonstruierten Debattenfeld <em>Journalismus &lt;=&gt;&nbsp;Blogger </em>:&nbsp;die Selbst&uuml;bersch&auml;tzung gewinnt halt leicht die Oberhand. Und dies besonders dann, wenn mit selbstgesuchtem Anonym namenlos argumentiert wird.</p>
<p>Das erkennt man auch an den triumphierenden, h&auml;sslichen Kommentaren im leider Telepolis-&uuml;blichen &uuml;berheblichen User-Ton.</p>
<p>Aber wie es so ist im Leben:&nbsp;<em>Getroffener Hund bellt</em> und <em>Hochmut kommt vor den Fall.&nbsp;</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://buchbestattung.de/2009/05/10/laien-und-literaturbesprechung-im-web/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eventisierung oder Eventualisierung</title>
		<link>http://buchbestattung.de/2009/03/13/eventisierung-oder-eventualisierung/</link>
		<comments>http://buchbestattung.de/2009/03/13/eventisierung-oder-eventualisierung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 19:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturtechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://buchbestattung.de/?p=138</guid>
		<description><![CDATA[Die&#160;Lesung sei die L&#246;sung, berichtet Gerrit Bartels im Tagesspiegel von der Leipziger Buchmesse: &#220;ber 1500 Autoren lesen hier auf fast 2000 Veranstaltungen. Literatur zum Anfassen ist das &#8211; und Literatur, die mehr und mehr zum Event neigt. Der b&#252;cherschreibende Fernsehpromi ist eines der besten Beispiele f&#252;r die Eventisierung der Buchkultur. &#160;PS:&#160; das kommt davon, wenn <a href='http://buchbestattung.de/2009/03/13/eventisierung-oder-eventualisierung/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die&nbsp;Lesung sei die L&ouml;sung, berichtet</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Leipzig-Buchmesse;art138,2749477" target="_blank">Gerrit Bartels im Tagesspiegel</a></p>
<p>von der Leipziger Buchmesse:</p>
<blockquote>
<p>&Uuml;ber 1500 Autoren lesen hier auf fast 2000 Veranstaltungen. Literatur zum Anfassen ist das &ndash; und Literatur, die mehr und mehr zum Event neigt. Der b&uuml;cherschreibende Fernsehpromi ist eines der besten Beispiele f&uuml;r die Eventisierung der Buchkultur.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;PS:&nbsp;<br />
das kommt davon, wenn man im Zug online geht und einen Text ver&ouml;ffentlichen m&ouml;chte: in irgendeinem Tunnel reisst die Verbindung ganz einfach den Text ab&#8230; <br />
Lie&szlig; sich aber reparieren ;=)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://buchbestattung.de/2009/03/13/eventisierung-oder-eventualisierung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
