Auf der Reise nach Rußland habe ich das Gerät mitgenommen und es hat sich sehr bewährt.
Mir gefällt, daß ich bei plötzlicher Nachfrage die Möglichkeit habe, das passende Buch herunterzuladen und zu lesen. So habe ich bei Busfahrten und Zugfahrt passend zum Fest Ostererzählungen russischer Dichter sowie die Erzählungen von Eduard von Keyserling gelesen. Ein Dichter, den ich erst jetzt für mich entdecke.
Aber darum geht es mir in diesem kurzen Beitrag nicht. Vielmehr um die Beobachtung der Lesegewohnheiten der Metro-Fahrer.
Zu Zeiten meiner ersten Rußlandreisen vor 20 Jahren hatte fast jeder Fahrgast in der Metro noch ein Buch in der Hand.
Heute sind es neben Smartphones und Tablet-PCs sowie Yorkshire-Terriern (neue Mode in Rußland!) vielfältige Ebook-Reader, wobei ich meine, daß die meisten Leser im Kindle lasen.
Viele Metro-Fahrgäste sind aber auch müde. Und da zeigt sich dann doch ein Nachteil des elektronischen Readers:
Wird der schlafende, ein Buch haltende Fahrgast bestohlen, ist nur das Buch futsch. Hat er aber einen Reader in der Hand, ist der Verlust dann doch größer.