daß ein Preis, der auf 99 Ct oder 9 Ct endet, ein Preis ist, mit dem einfältige Kunden vor dem Schrecken bewahrt werden sollen (ist ja billig, nur 7,99 € <=> huch wie teuer, 8 €!), ist ja sattsam bekannt.
Und daß auch die Benzinkonzerne ihre Kunden gerne verarschen, ist uns nicht fremd.
Für Bücher gibt es jedoch die Buchpreisbindung, Da kann kein Buch-Händler mit super-knapp-kalkulierten Preisen punkten wollen. Die Preise werden von den Verlagen vorgegeben. Und da fällt mir auf, daß nun selbst angesehene Verlage mit diesem Unfug anfangen:
Venushaar von Michail Schischkin kostet sage und schreibe knappe 24,99 EUR!
Nicht 25,00 EUR! Nein, einen heißen Cent weniger.
Welcher BWL-Praktikant mit Eínfachst-Marketing-Wissen ist denn da nun bei dva für die Preisgestaltung zuständig?
Was sagt das über die Einstellung dieses Verlags zu seiner Kundschaft und auch zu seinen Autoren aus?

