In Afghanistan besinnt man sich wieder auf Traditionen. Gibt es hier im Westen die Tradition der Bücherverbrennung, so gibt es dort die Tradition, Bücher in den Fluß zu werfen. Zeitgemäße Maßnahmen kommen hinzu: man verurteilt Menschen, welche Bücher aus dem Internet laden und nachdrucken, zum Tode.

Und das geschieht zur Zeit wieder. Der Freitag berichtet darüber und schließt mit der Frage:

Die Menschen in Afghanistan fragen sich heute, wozu sie denn ausländische Truppen und tausende Nichtregierungsorganisationen im Land haben, wenn die geistige Freiheit eingeschränkt wird, während das Verbrechen gleichzeitig floriert. Die Menschen im Westen fragen sich dasselbe. Es ist nicht leicht, darauf eine Antwort zu finden.

Man findet keine Antwort. Sondern verliert die Worte darüber…

Eine Antwort hinterlassen

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong> <font color="" face="" size=""> <span style="">

© 2010 Buchbestattung Suffusion WordPress theme by Sayontan Sinha