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	<title>Kommentare zu: Lesegeräte &#8211; Bildungsgut?</title>
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	<description>Kritiken, Philippika ...</description>
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		<title>Von: Sternenwanderer</title>
		<link>http://buchbestattung.de/2008/11/08/lesegerate-bildungsgut/comment-page-1/#comment-85</link>
		<dc:creator>Sternenwanderer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 02:43:52 +0000</pubDate>
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		<description>Zu &lt;em&gt;1.) Bildung sollte unentgeltlich sein.&lt;/em&gt;

Da gibt es meiner Ansicht nach viel größere &quot;Feinde&quot;, z.B. die Einführung von Studiengebühren oder aber z.B. in den Bundesländern Berlin / Brandenburg / Hamburg / Bayern und Sachsen zu zahlende Betrag für das Nutzen von Schulbüchern bzw. das Kaufen von Schulbüchern. 
Im Bundesland haben Eltern die Schulbücher ihrer Kinder bis zu 100 Euro selbst zu kaufen; in Bayern bezahlt man einen Betrag die Schule und erhält die &#039;alten Schinken&#039;, wahrscheinlich schon älteren Jahrgangs, wobei der Betrag dabei bis zu 150 Euro sein kann. 


Ich habe indes kein Problem mit dem technischen Fortschritt und glaube auch nicht, dass es sich flächendeckend durchsetzen wird. Mag auch die Speicherkapazität eines Lesegerätes steigen bzw. das Buchangebot sich vergrößern bzw. sich der Stromgebrauch im laufe der Entwicklung verringen, so bleibt doch ein Buch für die meisten etwas, was sie zumeist als Freizeitgestaltung nutzen. Ergo, das Buch zusammen mit einer Tasse Tee / Kaffee gemütlich auf dem Sofa zu Hause oder aber als Reisebegleitung im Zug. Und demnach dürfte dieses Gerät für die meisten Menschen keine besonderen Vorteile bringen. Zumal die Augenbelastung für Menschen der Generation 40+ (... die im übrigen immer noch die größte Gruppe der Leser stellt) zu groß sein dürfte.

Allerdings sollte es mit dem elektronischen Lesegerät für Lektoren, Verlagsmitarbeiter, aber auch Autoren leichtere Wege der Kommunikation geben - diese Geräte sind, soweit ich das bisher nachvollziehen konnte, auch Kommunikatoren bzw. Netzteile, die sich an einen Computer anschließen lassen. Es ist eine platzsparende Alternative für Reisende, gewichtsparend für Schülerinnen und Schüler vor allen Dingen (Zu meiner Schulzeit wog die Schultasche eines Kindes in der 7.Klasse bis zu 20 Kilogramm - man bedenke die Rückenbelastung!)

Ich stehe diesem Gerät zwar skeptisch, aber nicht ablehnend gegenüber. Ich sehe nicht nur Nachteile, auch Vorteile. Für mich käme so ein Gerät niemals in Frage, allein deswegen nicht, weil ich (da stimme ich mit dir überein) ein Problem sehe gerade bezüglich des Angebotes (Spezielle Verlage wollen, in Koorperation nur mit einem Hersteller stehen...) und zudem es eine finanzielle Angelegenheit ist (Bisher kosten die bis zu 600 Euro, Tendenz fallend -- Strom bezahlt sich dennoch nicht von selbst.) -&gt; Voll zustimmen kann dir daher bei Punkt 3 und 6.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu <em>1.) Bildung sollte unentgeltlich sein.</em></p>
<p>Da gibt es meiner Ansicht nach viel größere &#8220;Feinde&#8221;, z.B. die Einführung von Studiengebühren oder aber z.B. in den Bundesländern Berlin / Brandenburg / Hamburg / Bayern und Sachsen zu zahlende Betrag für das Nutzen von Schulbüchern bzw. das Kaufen von Schulbüchern.<br />
Im Bundesland haben Eltern die Schulbücher ihrer Kinder bis zu 100 Euro selbst zu kaufen; in Bayern bezahlt man einen Betrag die Schule und erhält die &#8216;alten Schinken&#8217;, wahrscheinlich schon älteren Jahrgangs, wobei der Betrag dabei bis zu 150 Euro sein kann. </p>
<p>Ich habe indes kein Problem mit dem technischen Fortschritt und glaube auch nicht, dass es sich flächendeckend durchsetzen wird. Mag auch die Speicherkapazität eines Lesegerätes steigen bzw. das Buchangebot sich vergrößern bzw. sich der Stromgebrauch im laufe der Entwicklung verringen, so bleibt doch ein Buch für die meisten etwas, was sie zumeist als Freizeitgestaltung nutzen. Ergo, das Buch zusammen mit einer Tasse Tee / Kaffee gemütlich auf dem Sofa zu Hause oder aber als Reisebegleitung im Zug. Und demnach dürfte dieses Gerät für die meisten Menschen keine besonderen Vorteile bringen. Zumal die Augenbelastung für Menschen der Generation 40+ (&#8230; die im übrigen immer noch die größte Gruppe der Leser stellt) zu groß sein dürfte.</p>
<p>Allerdings sollte es mit dem elektronischen Lesegerät für Lektoren, Verlagsmitarbeiter, aber auch Autoren leichtere Wege der Kommunikation geben &#8211; diese Geräte sind, soweit ich das bisher nachvollziehen konnte, auch Kommunikatoren bzw. Netzteile, die sich an einen Computer anschließen lassen. Es ist eine platzsparende Alternative für Reisende, gewichtsparend für Schülerinnen und Schüler vor allen Dingen (Zu meiner Schulzeit wog die Schultasche eines Kindes in der 7.Klasse bis zu 20 Kilogramm &#8211; man bedenke die Rückenbelastung!)</p>
<p>Ich stehe diesem Gerät zwar skeptisch, aber nicht ablehnend gegenüber. Ich sehe nicht nur Nachteile, auch Vorteile. Für mich käme so ein Gerät niemals in Frage, allein deswegen nicht, weil ich (da stimme ich mit dir überein) ein Problem sehe gerade bezüglich des Angebotes (Spezielle Verlage wollen, in Koorperation nur mit einem Hersteller stehen&#8230;) und zudem es eine finanzielle Angelegenheit ist (Bisher kosten die bis zu 600 Euro, Tendenz fallend &#8212; Strom bezahlt sich dennoch nicht von selbst.) -&gt; Voll zustimmen kann dir daher bei Punkt 3 und 6.</p>
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