wie Blei hängt die Buchproduktion den Verlagen an den Beinen und trotzdem produzieren sie immer mehr, wie Buchreport meldet und zieht den Schluß:L “Dass teurer Ballast über Bord muss, ist Konsens. Weil in der heterogenen Branche Konsens aber allenfalls Thema für Festtagsreden ist, bleibt ein konkreter Lösungsansatz für die Entschärfung des Problems auf der Wunschliste.”

Wesentlich kreativer geht da die Grazer Literaturzeitschrift “Schreibkraft” voran: Sie lobt ein Stipendium aus, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

Die Leseliste könnte ich leicht zusammenstellen, Lust hätte ich auch, aber Zeit keine… keine drei Wochen in absehbarer Zeit… zu schade aber auch

  3 Antworten zu “Einstimmung auf den Bücherherbst: Novitätendruck”

Kommentare (3)
  1. Wenn sich meine Ahnungen bewahrheiteten, wäre der abgeworfene Ballast das qualitativ Akzeptable, das Gute, das sehr Gute, übrig blieben Titel, die den Massengeschmack auf einer niedrigen Ebene treffen (Stephenie Meyer, Markus Heitz, Iny lorentz etc.), also das, was man heute schon in den Bertelsmann Buchclubs als repräsentative Auswahl der Buchproduktion findet. ich denke, man sollte schon deswegen die Titel – Schwemme beibehalten, da ich als Leser mit den Verlagsökonomen nicht auf einen Nenner käme….. LG tinius

  2. ja, was wenig verkauft wird, wird abgestoßen… das ist dann meistens die wirkliche Literatur… ich wundere mich immer, warum diese Trümmer-Verlage überhaupt noch bestimmte Werke veröffentlichen, wo sie die doch fast zeitgleich auf den Ramsch werfen..

    Und meistens ist das “Moderne Antiquariat” auch eine wirklich gute Fundgrube für mich, habe ich ja schon auf lesen.avantart.com beschrieben: wenn ich jetzt nicht zugreife, bekomme ich es nie mehr wieder… und so steuere ich auch immer auf die Grabbelkisten oder eben auf jokers.de etc. zu

    Aber einen Einwand habe ich, lieber Tinius:

    Beibehaltung, weil dann nicht ausgemustert wird, ok, aber der Schrott muss finanziert werden. Das hebt auch “unsere” Preise ;=(

  3. Liebe Connie, da eben widerspreche ich Dir : der Schrott finanziert sich von selbst(und finanziert via Mischkalkulation – zumindest solange die Buchpreisbindung noch da ist – einige etwas anspruchsvolle Bücher in den Buchhandlungen mit) oder über solch neu auftauchende Projekte wie vorablesen.de, die willige Multiplikatoren und “Rezensenten” suchen. Zum Teil frappierend die Unterschiedlichkeit der Eindrücke nach der Leseprobe und nach dem Lesen des gesamten Buches : fast ausschließlich positiv basierend auf der kurzen Leseprobe, eher ziemlich gemischt, was danach in einem Forum auftauchte, als das ganze Buch vorlag (Savage : “Firmin”) Und nun rate mal, was als Marketing – Argument gebraucht werden wird.
    OT : Sehr schade, daß avantart keine rss – feeds bietet…. :/ LG tinius

   
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